Thema Apps


Apps, die Sinn machen

In Apple‘s AppStore gibt es hunderttausende Apps. Aber nur wenige sind wirklich erfolgreich. Worüber man nachdenken sollte, um mit der eigenen App nicht in der Masse unterzugehen.

 

Kennen Sie die „Me too“-Falle? Nur weil (anscheinend) jeder etwas Bestimmtes hat, will man es auch besitzen – egal ob es Sinn macht oder nicht. Damit Ihnen das nicht mit einer mobilen App passiert, sollten Sie sich gut überlegen, welchen Mehrwert eine App für die UserInnen sowie für Sie haben könnte.

Warum werden Apps genutzt?

Möglicherweise besitzen Sie selbst ein Smartphone und haben darauf einige Apps installiert, die Sie mehr oder weniger oft öffnen. Denken Sie nach – welche App nutzen Sie wofür? Generell gibt es vier Gründe, warum Apps verwendet werden:

1. "I’m microtasking"

UserInnen nutzen ihre Smartphones oder Tablets für die Erledigung kleinerer Aufgaben, wenn sie gerade Zeit haben. Apps, die es den UserInnen leicht machen, schnell die gewünschten Dinge zu erledigen, sind beliebt. Ein gutes Beispiel für eine solche App ist „Gute Fahrt“, die wir für die Zürich Versicherung entwickelt haben: Mit dieser App kann man unter anderem jederzeit unterwegs sämtliche EU-Verkehrsregeln abrufen, mobile Parkscheine ausfüllen und Checklisten vor der Urlaubsfahrt durchgehen.

2. "I’m well informed"

Ein weiterer sehr wichtiger Nutzen für UserInnen kann die Information sein, die eine App einfach und übersichtlich zur Verfügung stellt. Für Orange setzten wir zum Beispiel die App „Orange Service“ um, mit der Kunden von Orange alle wichtigen Daten im Blick haben: Von den verbleibenden Freieinheiten über die letzten 6 Rechnungen bis zum verbrauchten Datenvolumen.

3. "I’m local"

Manchmal möchten UserInnen auf ihren mobilen Endgeräten im Zusammenhang mit ihrem Standort Informationen finden oder Dinge erledigen. In der App „Lyoness Mobile“, die wir für unseren Kunden Lyoness umsetzten, können zum Beispiel Partnerunternehmen in der Nähe des aktuellen Standorts gesucht werden.

4. "I’m bored"

Last but not least: Die Unterhaltung. Nur wenige BenützerInnen eines Smartphones oder Tablets haben sich noch nie mit einem kleinen lustigen Spiel die Zeit vertrieben. In der App „novo TippLiga“ können Tipps für die Spielergebnisse der deutschen Bundeliga abgegeben werden und an jedem Spieltag Preise gewonnen werden.

Warum werden Apps angeboten?

Der Nutzen für die UserInnen ist die eine Seite, die andere natürlich der Nutzen für Sie und Ihr Unternehmen. Hier kann man drei Möglichkeiten unterscheiden:

1. Werbe-Apps

Mit Werbe-Apps können Sie Aufsehen erregen und Botschaften kommunizieren. Diese Apps bieten Gewinnspiele, lustige Inhalte oder Gadgets, die dafür sorgen, dass sie sich viral verbreiten. Die oben schon erwähnte „novoTippLiga“ ist ein perfektes Beispiel für eine solche App.

2. Self-Funding Apps

Self-Funding-Apps generieren Einnahmen durch den Verkauf der App, der Verkäufe von Produkten oder Services in der App oder durch Werbung, die in der App platziert wird. So ist zum Beispiel die App „Orange Service“ kostenpflichtig und wird aufgrund des klaren Mehrwerts gerne von den Kunden von Orange heruntergeladen.

3. Service-Apps

Service-Apps hingegen unterstützen Kunden, MitarbeiterInnen oder Partner. Sie werden für die Administration, den Vertrieb oder zur Steuerung von Prozessen verwendet. Ein Beispiel dafür wäre die Vertriebs-App für Kapsch BusinessCom, mit der die MitarbeiterInnen während des Beratungsgesprächs unter anderem das Angebot ihrer Firma multimedial aufbereitet präsentieren können.

Apps, die glücklich machen

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, eine App mit Mehrwert zu entwickeln, mit der Sie und die UserInnen tatsächlich glücklich sind. Mit unserer Praxiserfahrung und technischem Know-how unterstützen wir Sie dabei gerne. Kontaktieren Sie uns!

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