Unsere Product Owner im Interview


Meet the Product Owner: Wir stellen in unserer Interview-Serie die Kollegen vor, die eine Schnittstelle zwischen unseren Kunden und den Entwicklungs-Teams sind.

„Man unterschätzt, was das mit dem Gehirn macht“

Das Product-Owner-Dasein in Zeiten von Corona-Homeoffice: Ein Interview mit Marcel Hauer über mehr Gesprächsbedarf und viele Meetings.



Frage: Warum wurdest du Product Owner, Marcel?

Marcel: Unser CEO Sven sagt immer, weil ich nicht programmieren konnte. [lacht] Nein, die Wahrheit ist, dass ich schon immer interessiert am Bereich Projektmanagement war. Gestartet habe ich 2007 als Programmierer, da wir in der CSS die Regel haben, dass man erst entwickeln können muss, bevor man Product Owner wird. Drei Jahre später habe ich für ein internes Projekt – unser Intranet – die Rolle des Product Owner zum ersten Mal übernommen.

Frage: Wie sieht ein typischer Tag für dich aus?

Marcel: Einen typischen Product-Owner-Alltag gibt’s eigentlich nicht. Normal ist es eine Mischung aus laufenden Projekten und Sales-Tätigkeiten. Wenn du ein laufendes Projekt hast, bist du einen guten Teil des Tages fürs Entwicklungsteam da. Ansonsten bist du reaktiv oder proaktiv für den Kunden im Einsatz. Das heißt, du reagierst auf seine Anforderungen oder du arbeitest daran, neue Aufträge zu bekommen.

Frage: Was hat sich in den letzten Wochen seit Beginn des Corona-Ausnahmezustand geändert?

Marcel: Was die interne Kommunikation betrifft, haben sich die Zwischendurch-Abstimmungen in der Kaffeeküche zu strukturierten Terminen gewandelt. Manche Meetings wie Schätzungen laufen teils effizienter ab. Aber dadurch, dass es so effizient geht, drängt man sich die Termine dichter. Die Intensität hat zugenommen.

Frage: Und in der Kommunikation mit den Kunden?

Marcel: Da merke ich mehr Redebedarf. Sprich: Wenn man mit dem Kunden im Gespräch ist, redet man über die aktuelle Lage, die neuesten Entwicklungen und wie es dem Kunden geht. Die meisten meiner Kunden sind wie ich im Homeoffice und freuen sich über ein längeres Gespräch. So habe ich letztens von einem meiner Kunden erfahren, dass er einen der größten Clans in einem Massively Multiplayer Online Role-Playing Game in Österreich geführt hat. Spannend!

Frage: Vermisst du etwas?

Marcel: Für eine Übergangszeit ist es ok für mich. Wenn man das lange machen müsste, würde man sicher an persönlicher Note verlieren; Dinge wie Essen gehen oder ein Bier miteinander trinken.
Und wie schon erwähnt, ist alles aktuell viel gedrängter – ich würde normalerweise nicht auf die Idee kommen, Meeting auf Meeting zu legen. Man unterschätzt, was das mit dem Gehirn macht, wie anstrengend es ist.

Frage: Eigentlich sollte man laut unserem Teleworking-Knigge eine halbe Stunde Pause zwischen den Meetings lassen, oder?

Marcel: Ja, und dann kommt eine Kollegin virtuell um die Ecke und sagt "Hast du kurz Zeit für ein Interview?". Da sage ich schwer nein. [lacht]

 

Spezielle Momente

In unserer Kampagne "Momente, die glücklich machen" hat Marcel einen seiner glücklichen Momente geteilt – hier zu sehen im Video!
 


Mehr über unsere Product Owner erfahren Sie in der Interview-Serie!
Und mehr über unsere Team-Kollegen Marcel gibt es auf der Team-Seite!
 

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