Interview Product Owner Sebastian NaskeNews


26.09.2018

"Wir sind keine Einzelkämpfer"

Meet the Product Owner: Wir stellen in unserer Interview-Serie die Kollegen vor, die eine Schnittstelle zwischen unseren Kunden und den Entwicklungs-Teams sind. Im zweiten Teil erzählt Sebastian Naske über seinen Umstieg vom Entwickler zum Product Owner in diesem Jahr!




Frage: Seit wann bist du Product Owner, Sebastian?

Sebastian: Seit Juli dieses Jahres, davor war ich ca. drei Jahre in einem Entwicklungsteam der CSS. Als Entwickler bin ich generell schon seit 2007 tätig.

 

Frage: Warum bist du in die Rolle des Product Owners gewechselt? Keine Lust mehr auf Codezeilen?

Sebastian: [lacht] Nein, ich programmiere noch immer gern! Meine Vorstellung war immer schon, einige Jahre zu entwickeln und dann mit diesem Know-how in Richtung Projektmanagement zu gehen. Mich interessiert dieser Bereich sehr, aber ich wollte nicht nur das machen. Ich halte viel davon, wenn jemand, der etwas managet, auch weiß, wie das „Handwerk“ funktioniert.

Zitat: Ich halte viel davon, wenn jemand, der etwas managet, auch weiß, wie das „Handwerk“ funktioniert.

Frage: Vom Entwickler zum Product Owner – das gibt es wohl einige Unterschiede, oder?

Sebastian: Ja, zum Beispiel, dass ich mich selbst um Arbeit kümmern muss. Das war schon eine neue Erfahrung für mich. [lacht] Im Entwicklungsteam ist das nicht so, weil die Product Owner dir die Arbeit beschaffen.

Neu ist auch der häufige Themenwechsel. Du springst vom ersten Projekt zum zweiten, diskutierst dazwischen mit den Kollegen über ein Vertriebsthema und führst dann plötzlich ein Erstgespräch am Telefon.

 

Frage: Das ist wohl auch inhaltlich eine Herausforderung, nicht wahr?

Sebastian: Stimmt, als Product Owner in der CSS muss ich mir sehr viel Wissen aus verschiedenen Domänen aneignen. Ich muss einen Überblick über verschiedene Technologien haben genauso wie über verschiedene Branchen und Unternehmensprozesse. Und wenn ich ein bestehendes Projekt von einem Kollegen übernehme, muss ich dieses auch im Detail kennen. Als Product Owner will ich nicht bei jeder Frage des Kunden zum Entwicklungsteam rennen!

Was man übrigens auch lernt, ist warten. Man telefoniert mit einem potenziellen Kunden, führt ein Erstgespräch, schreibt danach ein Angebot und wartet. Manchmal dauert es Monate bis eine Entscheidung vom Kunden getroffen werden kann. Diese Geduld muss ich üben; sie ist nicht meine Stärke. Noch nicht! [lacht]

Zitat: Als Product Owner will ich nicht bei jeder Frage des Kunden zum Entwicklungsteam rennen!

Frage: Wie war der Umstieg? Ein Sprung ins kalte Wasser oder sanfte Landung?

Sebastian: Trotz der Herausforderungen eher letzteres, da mich meine Kollegen, die schon länger Product Owner sind, unterstützen. Wir sind generell keine Einzelkämpfer, sondern auch in diesem Bereich ein Team. Sie geben mir Tipps und Feedback, unterstützen mich mit ihrem Wissen.

 

Frage: In deiner neuen Position, wie ist die Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteams?

Sebastian: Sehr gut, es ist ja noch nicht so lange her, dass ich selber in einem war. Jetzt zählt es eben auch zum Beispiel zu meinen Aufgaben, das Entwicklungsteam zu motivieren, so dass sie Sachen machen, die sie vielleicht nicht so gerne machen. Klar, die gibt es und es ist dann wichtig dem Team vor Augen zu führen, was ihre Arbeit für die Firma, also unser Team als Gesamtes, bringt.

Was mir gerade auffällt: Ich habe seit Juli keine Zeile Programmcode mehr geschrieben! Fehlt mir ein bisschen; das mache ich vielleicht im Winter wieder zu Hause. 

 

Frage: Also, du programmierst als Ausgleich in der Freizeit?

Sebastian: [lacht] Genau. Aber keine Sorge, für andere Hobbies wie Skateboard- und Radfahren, Wikinger-Schach und Grillen mit Freunden nehme ich mir auch noch Zeit!



Mehr über Sebastian auf unserer Team-Seite!
 

Zum ersten Interview mit Product Owner Johannes Wirgler

 

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